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Ein Keller voller exotischer Frösche

Grundausstattung





Mein Froschraum setzt sich eigentlich aus 2 Kellerräumen zusammen. Der Boden ist gefliest und mit Sockelleisten versehen. Die Räume sind direkt miteinander verbunden. Das 1. Zimmer ist mein „Arbeitszimmer“. Dort befindet sich mein Arbeitsplatz mit Wasseranschluss usw. (s. Arbeitsplatz), die Kaulquappenanlage und die Futtertierzuchten. Im 2. Zimmer stehen die Terrarien.
Die Wände sind mit Raufaser tapeziert. Ein Maler sagte mir, das es von Vorteil wäre, da die Wände weiterhin atmen könnten und die Raufasertapete Feuchtigkeit aufnimmt und auch wieder abgibt. Bei gekachelten Wänden würde das Wasser, bei zu hoher Luftfeuchtigkeit , herunterlaufen. 
Eine extra Verkleidung der Wände, etwa mit Styropur, habe ich nicht.

Luft:
In das Fenster im Terrarienzimmer habe ich ein Loch schneiden lassen. Durch einen Ventilator wird Luft nach draußen befördert. Frischluft gelangt durch das1. Zimmer hinein.
Im Sommer durch ein offenes Fenster und im Winter durch Lüftungen in der Tür zum Flur. So habe ich auch im Winter nicht das Problem mit eiskalter Luft von draußen. Zusätzlich wird die Luft im beiden Zimmern durch größere Tischventilatoren bewegt. Dies hat sich vor allem hinter dem Terrarienregal an der Außenwand als wichtig erwiesen, um evtl. Schimmelbildung zu vermeiden. Kleinere Lüfter blasen gezielt in problematische Ecken. Meiner Meinung nach, ist Luftbewegung ein gutes Mittel gegen Schimmelbildung, so hat die Feuchtigkeit keine "Zeit" sich an der Wand niederzuschlagen. Diese Ausstattung hält den Raum nunmehr seit Jahren frei von irgendwelchen Schimmelflecken.
Ich habe einen Abluftventilator mit starker Leistung gewählt. Die rel. LF wird dadurch auch auf ein erträgliches Maß gebracht.


Elektrik: 
Die elektrischen Leitungen, sowie die Steckdosen sind von einem Elektrofachmann nach meinen Wünschen verlegt bzw. angebracht worden. Sie befinden sich alle oben an den Wänden um einen möglichst großen Abstand zu den Schläuchen der Beregnungsanlage zu schaffen. So kann bei einem Defekt der Wasserleitung ein Stromunfall, durch herunterlaufendes Wasser vermieden werden. 
Zusätzlich habe ich dadurch den Vorteil, dass keine Steckdose auf nimmer wiedersehen hinter einem Terrarienregal verschwindet und nicht genutzt werden kann. 

Die Stromleitungen sind in mehreren Stromkreisen verlegt, die jeweils über eigene Sicherungen verfügen. Die Stromkreise der Terrarien, sind zusätzlich über FI-Schutzschalter gesichert.
Meine Empfehlung: Man sollte bei der Planung der Steckdosen sehr großzügig sein. Später ist es aufwendiger welche anzubringen
Dabei sollte man auch die Größe von Zeitschaltuhren berücksichtigen. All zu schnell sind die Steckdosen sonst zu nahe beieinander und man kann nicht alle nutzten. Desweitern muß man sich überlegen, ob und wie man mehrere Stecker über eine Zeitschaltuhr laufen lassen möchte. Hier habe ich die herkömmlichen Mehrfachstecker verwendet, die ich ebenfalls oben im Raum neben und unter den montierten Steckdosen befestigt habe.

  




Wasser:

Ich verwende zur Beregnung 2 verschiedene Anlagentypen.
1. Die Beregnung der Hauptterrarien (die Becken in denen die adulten Frösche leben) ist auf Basis des Gardena Micro Drip Systems gebaut.(in jedem Baumarkt, oder Gartencenter erhältlich) Hierfür habe ich einen entsprechenden Druckschlauch als Ringleitung an den Wänden des Terrarienzimmers angebracht. Kabelkanäle waren eine gute Hilfe. Sie verläuft in etwas in der Höhe des obersten Terrariums, ist aber weit genug von der elektrischen Leitung entfernt. Zum Anschließen an die Becken musste ich nur an der entsprechenden Stelle den Schlauch trennen und mit einem T-Stück versehen, an das ich den Schlauch anbrachte der das Terrarium mit Wasser versorgt.
Als Düse benutze ich die Nebeldüsen von Gardena. Die Anlage wird von 2 Gartenpumpen a 4,5 bar betrieben. Sie bekommen das Wasser aus dem 200 l Fass am Arbeitsplatz. 



Über ein Kurzzeitrelais verbunden mit einer Zeitschaltuhr, kann die Beregnungszeit auf wenige Sekunden eingestellt werden. Mit einem Knopf kann ich dieses aber auch überbrücken, um z.B. das wöchentliche Druchspülen der Becken vorzunehmen. (dabei läuft die Regenanlage mehrere Minuten)

Das überschüssige Wasser läuft aus allen Becken, über Abläufe im Boden, direkt in die Kanalisation. Um dies zu ermöglichen, musste eine Rohrleitung unten an den Wänden angebracht werden, an die jedes Terrarium angeschlossen ist. Leider befindet sich nur ein Abfluss im Arbeitszimmer. Ich musste also noch einen Wanddurchbruch für das Rohr vornehmen um es dort anschließen zu können.
Das Rohrende gegenüber des Abflusses ist offen und frei zugänglich. Dadurch kann ich es regelmäßig durchspülen (Gießkanne voll Wasser), um ein Verstopfen zu vermeiden. Das geringe Gefälle, die relativ geringe Wassermenge, verbunden mit verschiedenen Substanzen aus den Becken sind sicherlich nicht förderlich für ein Abflussrohr.

Wenn mich jetzt jemand fragt, ob das nicht etwas viel Aufwand wäre, nur um ein paar Quaker im Keller zu halten – dem kann ich nur sagen:

NÖÖÖ! 

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